Quartalsabschluss Brettspiele

Ein Quartal endet nach drei Monaten. Daher der Name, zumindest wenn man ein Jahr im Blick hat. Üblicherweise kommt der Quartalsabschluss mit etwas Verzögerung.

Blogger statt Buchhalter

Da ich kein Buchhalter, sondern Blogger bin, muss ich es mit Zahlen nicht so genau nehmen. Entsprechend fließt in meinen Quartalsabschluss auch noch etwas von diesem Monat und von April mit ein. Fangen wir aber von vorne an. Üblicherweise merkt man, dass ein Quartal um ist, an einer ganz einfachen Frage. Und die lautet: „Haben Sie Ihre Versicherungskarte dabei?“ — hört man immer dann, wenn man zum Arzt geht, selbst wenn es gefühlt erst ein paar Tage her ist. Aber. Neues Quartal ist eben neues Quartal. Von irgendwelchen Kontingenten oder ähnlichen Dingen möchte ich hier lieber nichts wissen. Lieber beschäftige ich mit Sachen, die ich verstehe. Vor allem Sachen, die Spaß machen, was man in der Regel von einem Arztbesuch nicht behaupten kann.
Damit sind wir dann doch früher als gedacht bei den Brettspielen. Und somit beim Quartalsabschluss — also meinem Rückblick auf die letzten etwas mehr als vier Monate. Ganz grob betrachtet ergibt das vier Eckdaten. Es wurden 154 Spiel von mir gespielt, dass mit insgesamt acht verschiedenen Spielern an fünf verschiedenen Orten. Insgesamt entspricht es einer Spieldauer von 233 Stunden.

Quartalsabschluss mit Blüten
KIMDAEJEUNG / Pixabay

Prognostizierter Quartalsabschluss

Schauen wir uns das aber mal genauer an. Ganz klar auf dem ersten Platz der gespielten Spiele liegen nach wie vor „Die Legenden von Andor“. Die 45 gespielten Partien sind definitiv eine Ansage. Auf Platz folgt dann mit großem Abstand Charterstone mit 12 Parteien, dicht gefolgt von Orléans mit 11. Den vierten Platz belegt Terraforming Mars mit zehn gespielten Partien.
Zehn Parteien ist eine gute Überleitung zu den für dieses Jahr geplanten Challenges. Mein Vorsatz lautet, insgesamt 20 Spiele mindestens 10 Mal gespielt zu haben. Schau ich mir das im Rahmen meines Quartalsabschluss an, der ja genau genommen über vier Monate umfasst, habe ich vier von 20 erreicht. Es fehlen also noch 16 Spiele. Drei liegen bei sieben Parteien: Historia, Clans of Caledonia und Codenames Duett. Das wird in den verbleibenden Monaten ziemlich sportlich.
Eher mühelos schiffbar sieht eine andere Herausforderung bei meinem Quartalsabschluss aus. Insgesamt 50 verschieden Spiele will ich in diesem Jahr spielen. Es fehle noch 19, einige davon befindet sich noch verpackt auf dem Stapel der Schande. Die anderen Herausforderungen lasse ich mal lieber unter den Tisch fallen bis zum nächsten Quartalsabschluss. Das sieht nämlich nicht wirklich gut aus.

Spiele als Herausforderung

Schlimm ist das alles nicht. Es ist eine Herausforderung im Hobby. Es gibt keine Belohnung, keine Urkunde. Es zeigt mir am Ende des Jahres nur, welche Spiele ich besonders mag und wo die Reise hin geht — was hilft, Spiele aus der Sammlung auszusortieren. Die Kandidaten, die keine Rose bekommen, halten sich allerdings hartnäckig — aber das Thema Spieleverkauf wäre tatsächlich ein anderes und gehört nun wirklich nicht in den Quartalsabschluss .

Zuletzt gespielt

Jede meiner Spielepartien wird mit Board Game Stats erfasst und ausgewertet. Die App ist für iOS und Android verfügbar. Mit ihr kann man auch seine Sammlung bei BGG verbinden und automatische jede Partie dorthin posten.

Über die Insights-Funktion der App entsteht regelmäßig eine Liste mit den Spielen, die ich am häufigsten gespielt habe im laufenden Jahr.

Arkham Horror

Die großen Alten von H.P. Lovecraft treffen in den 1920er Jahre auf ein Team tapferer Ermittler. Oder umgekehrt, der Wahnsinn ist in jedem Fall auch in der dritten Auflage von Arkham Horror vorprogrammiert. Interessantes kooperatives Spiel, was hauptsächlich durch die Story lebt.

Dominion

Nach wie vor ist Dominion ein solides Spiel mit Deckbuilding-Mechanik. Kein Wunder, gilt Dominion doch jenseits der Sammelkartenspiele als Urvater der Deckbuilder. Eine ganze Reihe von Erweiterung halten das Spielfrisch und sorgen für Abwechslung.

City of the Big Shoulders

Nach dem verheerenden Brand von 1871 versuchen die Spielerinnen und Spieler City of the Big Shoulders, Chicago wieder aufzubauen. Dabei geht es weniger um Wohnraum und öffentliche Einrichtungen, sondern um Geschäfte, Aktien und Profit.

Everdell

Der Aufbau einer Stadt im Wald ist in in Everdell eine erfrischend Umsetzung eines Workerplacment Spiels. Eine einfache Grundmechanik bietet durch Effekt-Ketten bereits ausgespielter Karten viel Raum für Strategien. Die Gestaltung, Material und nicht zuletzt der große 3D-Baum auf dem Spielplan sorgen für Stimmung am Tisch.

Zuletzt wurde am 08.01. 2020 gespielt.
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